Entstehung und Entwicklung

der Agenda 21-Partnerschaft zwischen Aachen und Kapstadt

 

Das Welthaus Aachen initiierte 1998 innerhalb der Bürgerbeteiligung zur Aachen Agenda 21 eine Nord-Süd-Partnerschaft in Südafrika mit KERIC (Khayelitsha Education Resource and Information Centre), einer Bildungs-Organisation in Khayelitsha. 1999 stimmte der Rat der Stadt Aachen einer gemeinsamen Partnerschaft zu und im Juni 2000 unterzeichneten die Städte Aachen und Tygerberg auf Anregung der Carl Duisberg Gesellschaft (jetzt InWEnt gGmbH) eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit - ein "Memorandum of Understanding“.

 
Im Jahr 2000 wurde Tygerberg und der dazu gehörende Stadtteil Khayelitsha der Unicity Capetown zugeordnet. So wurden wir zur Partnerschaft Aachen-Kapstadt. Khayelitsha ist mit über 1 Mill. Einwohnern das größte Township in der Provinz Kapstadt. Mit Khayelitsha begann die Partnerschaft mit Aachen, im Laufe der Zeit und der Projekte sind andere Stadtteile Kapstadts (Elsies River, Manenberg, Grassy Parc etc.) dazugekommen.
 
Durch das gemeinsame Engagement der beiden Städte und verschiedener Nichtregierungs-Organisationen sind die Projekte zusammen organisierte Teststrecken für Zukunftsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Bildung. So können Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Politik, Verwaltung und Initiativen in gemeinsamen Prozessen voneinander und auf Augenhöhe lernen.
 
Das Memorandum of Understanding wird alle 3-5 Jahre erneuert, um es an Erfahrungen und Entwicklungen anzupassen und neu zu überdenken, aktuelle Fassung hier,
 

PARTNERSCHAFTSPROFIL

1.  Vision der Agenda-21-Partnerschaft zwischen Aachen und Kapstadt

Wir wollen gemeinsam und voneinander lernen, neue Wege im Nord-Süd-Dialog zu gehen und damit Impulse setzen für eine dauerhaft gerechtere Welt. Unser lokaler Beitrag für globale Gerechtigkeit dient der Völkerverständigung, der persönlichen Bewußtseinsbildung und der politischen Bildung und der gleichberechtigten teilhabe an Entwicklung im Sinne der Agenda 21.

 

2.  Wie wir die Absichten umsetzen?

Unsere Arbeitsfelder sind Austausche und interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Städten, Nichtregierungsorganisationen und Bildungseinrichtungen. Die Projekte planen und organisieren die Projektpartner gemeinsam.


3.  Die Ergebnisse

Auf einer persönlichen Ebene führen die Einblicke in fremde Lebensrealitäten zu veränderten Weltbildern der Individuen, erweitern den Horizont und machen fähig zu Konsens und Transfer.

Die beteiligten Gruppen profitieren darüber hinaus zusätzlich: das Funding für Projekte wird verbessert, die Projekte entwickeln und stärken die Gemeinschaft und die Fähigkeit zu Kooperation und Transfer. Ebenso werden im Mikromaßstab Arbeitsplätze geschaffen und Weiterbildungs-Perspektiven entwickelt.

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